Werde zu dir, zu dem, wozu du bestimmt bist.

Oft erlebe ich Klienten und Klientinnen, die zurückgezogen mit alten Verletzungen leben und dabei versuchen, sich zu betäuben. Diese Verletzungen können uns auf vielfältige Weise auf unserem Weg von dem abhalten, zu dem wir eigentlich bestimmt sind.

Manchmal entstanden sie infolge schwerer Verluste durch Trennung oder Tod, durch Gewalterfahrungen, Übergriffe, Zeiten der Krankheit oder auch durch eine Geburt und die sich daraufhin einstellenden Veränderungen. Ein anderes Mal fällt uns in den Jahren des Wechsels unser ganzes Leben vor die Füße und wartet darauf, wieder neu zusammengesetzt zu werden. Aber auch schwierige Beziehungen, die statt Freude und Bereicherung zeitweise nur Arbeit mit sich bringen, können ebenso wie unsere schlafenden und vergessenen Potentiale oder unsere zurückgestellten Bedürfnisse schmerzhafte Spuren hinterlassen. Verletzungen können uns gerade gestern geschehen sein oder uns seit vielen Jahren – vielleicht schon seit unserer Kindheit – begleiten.

Meist beginnt unser Körper irgendwann, Signale zu senden – uns zum Hinschauen zu bewegen, damit wir an unseren alten Traumen arbeiten und weitergehen. Einige dieser Signale können Schmerzen sein, Schlaflosigkeit, wiederkehrende Erinnerungen an ein traumatisches Ereignis, Depression, Ängste, Selbstzweifel, Vermeidungsmuster oder andauernde Traurigkeit. Andere äußern sich, indem es uns schwer fällt, uns gut zu nähren, achtsam mit uns zu sein, nicht zu viel zu tun… uns selbst eine gute Mutter zu sein. Letztlich sind die Zeichen sehr individuell; du selbst weißt am besten, was dich gerade aufhält, dich belastet.

Lass uns zusammen sanft entdecken, was hinter diesen Zeichen verbogen liegt. Lass uns heilsame und stützende Wege finden, um dass du am Ende bei dir und mit dir zuhause bist. Nur so kannst du der Teil vom Universum sein, für den du hier geboren wurdest.

In sensiblen Gesprächen suchen wir, was dir zu deiner Heilung oder erst einmal für deine Erkenntnis wichtig ist. Denn das Erkennen ist oft der Anfang von Heilung. In einem zweiten Schritt trainieren wir, die Kontrolle über unseren Körper und Geist wiederzuerlangen. Wir schulen uns, unseren Gedankenfluss und intensives Grübeln rechtzeitig zu erkennen, Energieverlust zu stoppen und unseren natürlichen Rhythmen zu folgen.

Alle meine Ansätze der Körper- und Heilarbeit kannst du dir auf meiner Seite durchlesen. In den meisten Fällen ist eine gute Mischung von allem das, was besonders gut tut. Ich freue mich auf deine Fragen und schicke dir den Mut, den ersten Schritt zu gehen.

Sat Nam